Presse

UND JETZT. DIE WELT!

Frei sind sie, die drei Frauen auf der kleinen Bühne im Volkstheater, frei und jung und stark….selbstbewusst gehen die Blicke des Trios ins Publikum….

Jessica Glause bescheidet sich auf das einnehmende Trio Lenja Schultze, Lorna Ishema und Karolina Horster…. unglücklich verliebt und von den falschen Jungs umschwärmt haben die fantastischen Drei dennoch einen Drive, der auch ältere Zuschauer mitreißt.

Michael Stadler, AZ München, 15.01.2015

 

.wunderbar intelligenten und spielerisch fulminanten Inszenierung von Jessica Glause von drei bezaubernden jungen Darstellerinnen gegeben… Auch wenn die Darstellerinnen Karolina Horster, Lorna Ishema, Lenja Schultze die durchweg gelungenen szenischen Einfälle der Regie brillant umsetzten und viel Lachen erzeugten, konnte das Entsetzen über die trostlose Bestandsaufnahme nicht weggelacht werden.

. Es ist eine blitzgescheite Inszenierung mit sehenswertem Schauspiel. Sehenswert und – die Jugend möge mir verzeihen – didaktisch wertvoll!

Wolf Banitzki Theaterkritiken München

 

…Sehr vergnüglich ist der Abend aber auf jeden Fall.Nicht zuletzt wegen der drei jungen Darstellerinnen: Karolina Horster, Lorna Ishema und Lenja Schultze spielen mit viel Witz und vollem Körpereinsatz verzweifelt dauerlächelnde Selbstobtimiererinnen, hinter deren Quitschenten-Fröhlichkeit die nackte Panik brodelt.

Alexander Altmann Bayrische Staatszeitung

 

…Stück des Jahres und jetzt erst die zweite Inszenierung. Vielleicht war die Berliner Aufführung so furios, dass sich danach keiner mehr ran traute. Das heißt, sie war vielleicht so rasant, lustig und unglaublich gut gearbeitet, wie nun die Münchner Inszenierung – die wird Kult!

… die Drei – die letztendlich sprechen wie eine, dabei aber wunderschön individualisiert sind …

…Die feine Lenja Schultze vom Volkstheater, die lustige Gästin Lorna Ishema und die gleichermaßen Gästin, aber menschlich zutiefst rührende Karolina Horster machen Musik… und haschen mit sprudelnder Energie nach den Neurosen einer Generation.

 Egbert Tholl Sueddeutsche Zeitung

 

drei junge Darstellerinnen. Zwei von ihnen sind Gastschauspieler, eine noch an der Falckenberg, die andere schon durch Rosenmüllers gutdeutsche Kinofilme bekannt. Die dritte im Bunde ist die großartige Lenja Schultze, die seit 2013 fest im Ensemble spielt.

Regisseurin Jessica Glause komplettiert die Frauenrunde und siedelt die Inszenierung irgendwo neben Pathologiestation und Chemielabor an; abwischbar, ersetzbar, seelenlos wie das Leben der namenlosen Erzählerin… Diese drei Mittzwanziger, natürlich wunderschön und mit perfekten Körpern, philosphieren nun über das Leben.

MucBook Juliane Becker

 

—————————————————————————————————————————————

LUDWIG II – EINE MUSIKALISCHE UTOPIE

 

Ansonsten räkelt sich Ludwig II meist auf seinem verschiebbaren Thron, dem auch noch die Armlehne abbricht – auf die sich nämlich seine übergewichtige Braut Sophie draufgesetzt hat: Lenja Schultze ist der Lichtblick des Abends, wenn sie ein durchtriebenes Hascherl gibt, ein treuherziges Kugel-Monsterchen mit Turmfrisur, das ständig Pralinen futtert oder Sahnetorten mit bloßen Händen in den Mund schiebt.           Alexander Altmann Bayrische Staatszeitung 12.06.2014

Sophie hat Hunger. Sophie ist die Schwester von Sissi. Während jene dafür bekannt war, der Aufnahme von Nahrung aus Rücksicht auf ihre schlanke Teille nicht sonderlich aufgeschlossen gegenüber zu stehen, giert Sophie nach Essbarem. Das fängt schon damit an, dass Lenja Schultze, zu Beginn, während das Publikum sich seinen Platz in der kleinen Bühne des Münchner Volkstheaters sucht, Sprechübungen mit den Namen diverser Lebensmittel macht, „Schweinskotelett“ zum Beispiel ist da sehr vielschichtig und gut zum Trainieren geeignet. Doch Sophies Sinn steht eher nach Kuchen. Steht einer auf der Bühne herum, dann schleicht sie sich schonmal von der Seite her an und klaut ihn. Sehr galant macht sie das, obwohl sie Lea Ralfs, Charlotte Oeken und Marie Jaksch, die den Abend erarbeitet haben, in ein monströs dickes Kostüm gesteckt und ihr einen enormen Haarturm auf den Kopf gesetzt haben. Schultzes Sophie guckt mit enthusiastischer Euphorie, ist eine mit stoischem Witz grandiose Figur und verliebt sich in einen Kuchenkoch, der jedoch schwul wird, was kaum ausbleibt bei einem Abend, der Ludwig II. – eine musikalische Utopie“ heißt. Worauf Schultze mittels eines Songs von Martha Wainwright vom „Asshole“ singt.

 Egbert Tholl Süddeutsche Zeitung 13.06.2014

 

 


GESCHICHTEN AUS DEM WIENERWALD

Schultze ist hier in ihrer bislang besten Rolle am Volkstheater zu sehen. Marianne ist bei ihr ein naives Mädchen, das dennoch überzeugt ist, Leben und Liebe müssten mehr für sie bereithalten… Mögen ihre großen Augen noch so staunend blicken: Diese Frau scheint die Einzige zu sein, die das Spiel durchschaut. Kein Wunder, dass Stückl Marianne zumindest einen Augenblick zärtliches Liebesglück und leise Hoffnung auf ein gutes Ende gönnt, als sie zum ersten Mal mit Alfred allein ist.

…„Ich kann nicht mehr. Jetzt kann ich nicht mehr“, ist Mariannes letzter, stockender Satz. „Dann komm“, fordert Oskar sie auf. Bei Horváth stützt er die Frau, die körperlich und nervlich längst am Ende ist. Stückl dagegen lässt Lenja Schultze an Pascal Fligg vorbeigehen – ganz so, als wolle diese Marianne es doch noch einmal allein versuchen: Doch der packt im letzten Moment zu und reißt das Mädchen brutal in seine Arme.    Michael Schleicher Münchner Merkur 26.03.2013

Lenja Schulze sieht als Marianne aus wie Gretel aus dem Kasperltheater, und spielt ihren Ausbruch, die vermeintliche Rettung durch die Liebe, als rührend tollpatschige Gesangsnummer: „And I would do anything für love“, beginnt sie zart und naiv und lässt dann, plötzlich ganz Rockröhre, die volle Wucht der unzulässigen Gefühle heraus – so als wollte sie in einem einzigen Meat-Loaf-Song ihre ganze pubertäre Revolte auf einmal nachholen, bevor ihr sozialer Abstieg beginnt.        Cornelia Fiedler – Nachtkritik


DER GROßE GATSBY

Eine wundervolle Gatsby Version

Der Große ,klare ,schöne rest sind die Schauspieler selbst….

Jakob Geßner stolpert als sein Kumpel Nick Carraway… mit Enthusiasmus in jedes sich darbietende Fettnäpfchen, ein reiner Tor, der seiner Gespielin Jordan, die kühle und kluge Lenja Schultze nie begreifen wird.       Egbert Tholl – Süddeutsche Zeitung

Aufgewertet hat er (Abdullah Karaca) die Rolle von Jordan – eine wirklich gute Entscheidung, denn Lenja Schultze gibt dieser Frau zahlreiche Facetten.     Michael Schleicher Münchner Merkur Online


DAS WINTERMÄRCHEN

Selbst die allegorische Figur der Zeit, mit der Shakespeare flugs 16 Jahre vergehen lässt, hat es auf die Bühne geschafft. Bei Lenja Schultze freilich wird sie zur sexy-schlagfertigen Braut auf High Heels und im Jogginganzug (sic!, trotzdem sexy), die sich zudem kümmert, dass alle Zuschauer bei dieser Von-allem-etwas-Wundertüte des Dichters durchblicken, und die auch den Hinweis auf die nächste Vorstellung des „Brandner Kaspar“ am 13. März nicht vergisst. Einfach herrlich.

Michael Schleicher Münchner Merkur 

Advertisements